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Fake-News auf eltern.de

Fake-News auf eltern.de

Auf dem bekannten Portal eltern.de ist seit einiger Zeit der Artikel „Was Jungs-Eltern über Vorhautverengung wissen sollten“ von Frau Dr. Sandra Hermes zu lesen.
Leider finden sich darin Falschinformationen, die klar den aktuellen medizinischen Leitlinien widersprechen, sowie eine übergriffige Sprache.
Wir haben die Redaktion von eltern.de mehrfach darauf aufmerksam gemacht. Leider hat uns bis heute keine Reaktion erreicht.
Um den Schaden durch solche Fake-News für betroffene Kinder zumindest zu begrenzen, veröffentlichen wir nun unsere Kritik, in der Hoffnung, dass eltern.de dadurch endlich den Artikel vom Netz nimmt bzw. überarbeitet.

Australien: Junge stirbt nach Genitalverstümmelung in Klinik

Laut mehrerer australischer Medienberichte ist ein zweijähriger Junge nach einer Vorhautamputation gestorben. Sein jüngerer Bruder war lebensgefährlich verletzt und konnte notoperiert werden. Die Genitalverstümmelung waren in einer Klinik nahe Perth ausgeführt worden.

Bitte beachten Sie auch die Stellungnahme unserer australischen Kooperationspartner The Darbon Institute dazu:

Brief einer Mutter an ihren Sohn

Lieber L***,

„Das volle Ausmaß solcher Geschichten werden wir nie erfahren, denn Männer sollen nicht über diese Dinge reden. Wir müssen entweder darüber lachen oder stoisch sein, was ‚da unten‘ passiert ist…“

Gary Shteyngart, US-amerikanischer Kulturjournalist russischer Herkunft, schildert in erschütternder Offenheit in einem vielbeachteten Artikel im US-Wochenmagazin The New Yorker seine Erfahrung mit lebenslangen Folgen einer nicht-therapeutischen Vorhautamputation:
„Trotz der dadurch verursachten Schmerzen wurde ich angewiesen, den entzündeten und faserigen unteren Stumpf der ehemaligen Hautbrücke zu 'ertasten' oder zu massieren, um einen Teil des Narbengewebes zu lockern und die traumatisierten Nerven gerade wachsen zu lassen.“

Wie lange müssen sich Betroffene noch weiter derart erneut entblößen, damit endlich alle Kinder gleich und umfassend vor solchen Risiken geschützt werden?

Genitale Selbstbestimmung – (K)ein Thema für die Jungen*arbeit?!?

ONLINE-FACHGESPRÄCH am 02.12.2021 von 10.00 bis 12.30 Uhr

Gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungen*- und Männer*arbeit Bayern e. V., der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit Baden-Württemberg e. V. und Projekt 100% MENSCH richtet MOGiS e. V. - Eine Stimme für Betroffene am 2. Dezember ein Online-Fachgespräch aus.

Hier der Flyer zur Veranstaltung

WWDOGA 2021 - 12 Stunden Talks, Statements, Präsentationen, Musik!

Die Sendungen des Weltweiten Tags der Genitalen Selbstbestimmung 2021 sind online.

WWDOGA 2021 - Weltweiter Tag des genitalen Selbstbestimmung als Livestream

Weltweiter Tag der genitalen Selbstbestimmung 2021 komplett als Live-Stream

Weltweiter Tag der genitalen Selbstbestimmung (WWDOGA): Aufruf 2021 online!

Weltweiter Tag der genitalen Selbstbestimmung (WWDOGA): Aufruf 2021 online!

Bundesregierung beschließt unterschiedliche Schutzgrade für kindliche Vorhäute

Bundesregierung beschließt unterschiedliche Schutzgrade für kindliche Vorhäute

In ihrem Entwurf eines Gesetzes zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung vom 25.09.2020 macht die Bundesregierung den Anschein, manche Kinder vor nicht-therapeutischen Genitaloperationen schützen zu wollen.

Menschenrechte würden damit nicht umgesetzt, denn dann müsste der Gesetzentwurf ja Ungleichbehandlungen ausnahmslos abschaffen.

Dänische Ministerpräsidentin Mette Fredriksen nimmt Forderung nach gleichem Schutz von Jungen zurück

Dänische Ministerpräsidentin Mette Fredriksen nimmt Forderung nach gleichem Schutz von Jungen zurück